Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) -
Auch ab 2020 unbesorgt mit gastronovi arbeiten

Das Wichtigste vorab:
Mit gastronovi sind Sie jederzeit auf der sicheren Seite!

Kassensicherungsverordnung (KassenSichV)
- Auch ab 2020 unbesorgt mit gastronovi arbeiten



Das Wichtigste vorab: Mit gastronovi sind Sie jederzeit auf der sicheren Seite!

Die Einführung der Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr - kurz Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) - hat viele Gastronomen und Hoteliers verunsichert: Viele Fragen blieben zunächst unbeantwortet und wurden durch die Medien aber auch durch die Hersteller hochgekocht. Dabei ist das Thema ganz einfach: Der Staat möchte sicherstellen, dass alle Geschäftsvorgänge erfasst werden und die in der GoBD angestrebte Standardisierung in der Aufzeichnung auf ein neues Sicherheitsniveau gehoben werden.

Unser Ziel bei gastronovi ist natürlich, dass wir Ihnen die Umsetzung so einfach wie möglich machen möchten. Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen einer Hardware- und einer Cloud-TSE. Für die meisten Gastronomie-Betriebe empfiehlt sich jedoch unserer Meinung nach eine Cloud-TSE, denn Sie benötigen keine zusätzliche Hardware und die Aktivierung kann per Mausklick geschehen - den Rest übernimmt gastronovi für Sie.

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Was ändert sich ab dem 01. Januar 2020?

Wie ist die rechtliche Lage für mich?

Stand: 09. September 2020
Nach § 146a AO in Verbindung mit der Kassensicherungsverordnung sind ab dem 01.01.2020 grundsätzlich jedes elektronische Aufzeichnungssystem sowie die damit zu führenden digitalen Aufzeichnungen durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung zu schützen. Derzeit arbeiten wir gemeinsam mit unseren technischen Partnern an einer durch das BSI zertifizierten Cloud-TSE-Lösung.

Bereits heute unterstützen wir die Hardware-TSE-Lösung der Firma EPSON auf Basis des OT-UH30 Moduls. Diese ist jedoch nur für einige Druckermodelle erhältlich und erfordert eine Hardware-Aufrüstung. Für eine möglichst unkomplizierte TSE-Integration ohne Eingriff in Ihre bestehende Infrastruktur, setzen wir als Anbieter einer Cloud-Software ebenso auf eine Cloud-TSE.

Die Bereitstellung der Cloud-TSE ist uns jedoch im Hinblick darauf, dass wesentliche technische Vorgaben erst spät zur Verfügung standen und die Zertifizierung durch das BSI erfolgen muss, aktuell noch nicht möglich. Das ist für Sie deshalb nicht kritisch, weil die obersten Finanzbehörden der Länder eine übereinstimmende Nichtbeanstandungsregelung bis zum 30.09.2020 veröffentlicht haben (GZ IV A 4 -S 0319/19/10002 :001 DOK 2019/0891800). Da sich unser Partner fiskaly unter der Zertifizierungsnummer "BSI-DSZ-CC-1153" bereits im Zertifizierungsprozess befindet, gehen wir davon aus, dass wir Ihnen zeitnah eine zertifizierte Cloud-TSE-Lösung zur Verfügung stellen können.

Auf dieser Seite des BSI können Sie alle in der Zertifizierung befindlichen TSE sehen.

Hinweis: Alle Bundesländer bis auf Bremen haben die Nichtbeanstandungsregelung bis zum 31.03.2021 unter Auflage verlängert. Weitere Informationen finden Sie hier.
Dennoch dürfen sich Gastgeber nun nicht zurücklehnen. Die Betriebe müssen nachweisen, dass sie bis spätestens 30. September 2020 – also dem offiziellen Ende der Nichtbeanstandungsfrist – einen Kassenfachhändler, Kassenhersteller oder einen anderen Dienstleister im Kassenbereich mit dem fristgerechten Einbau oder der Einbindung einer TSE beauftragt haben.
In allen Bundesländern, in denen die Nichtbeanstandungsfrist verlängert wurde, haben Sie mit der Buchung einer im Zertifizierungsprozess befindlichen TSE die Auflagen bereits erfüllt.

Cloud-TSE oder Hardware-TSE?

Was sind die Unterschiede der beiden Varianten?

Cloud

Hardware

- Einfache Aktivierung per Knopfdruck - Wartungsaufwand bei Austausch der Hardware
- Kann mit der bestehenden Hardware genutzt werden - Zusätzliche Kosten für Anschaffung der Hardware
- Keine lokale Installation nötig - Dauerhaft offlinefähig; geeignet für Konzepte mit Bereichen ohne Internetverbindung
- Wiederkehrende Nutzungskosten; Keine Kosten für zusätzliche Hardware - Ggfs. Verlust der Daten bei Verlust der Hardware (SD-Karte)
- Kein Wartungsaufwand; Updates sind automatisch verfügbar - Hardware muss alle 3 Jahre erneuert werden
- Daten jederzeit abrufbar und dauerhaft in der Cloud gespeichert
- Rezertifizierung der TSE läuft automatisch

Häufig gestellte Fragen

rund um das Thema KassenSichV 2020

1Was ist die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV)?
Das deutsche Bundesministerium der Finanzen (BMF) führt die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) zur Bestimmung elektronischer Sicherungs- und Aufzeichnungssysteme ein. Sie legt fest, dass alle Registrierkassen in Deutschland mit einem Manipulationsschutz versehen werden. Diese nennt sich TSE (Technische Sicherheitseinrichtung). Sie sorgt dafür, dass alle getätigten Kasseneingaben protokolliert werden. Die KassenSichV regelt also die Anforderungen an digitale Kassensysteme und deren Führung. Diese Daten muss der Gastronom bei einer Betriebsprüfung oder einer Kassen-Nachschau über eine einheitliche digitale Schnittstelle zur Verfügung stellen. Neben der Kassensicherungsverordnung treten noch zwei weitere Neuerungen in Kraft: Die Kassenmeldepflicht und die Belegausgabepflicht, die der Gastronom befolgen muss. Stichtag für die Kassensicherungsverordung ist der 1. Januar 2020. Allerdings wurde eine Übergangsfrist bzw. eine Nichtbeanstandungsregelung bis zum 30.09.2020 beschlossen.
2Warum gibt es eine neue Kassensicherungsverordnung?
Die neue Verordnung stammt vom deutschen Bundesfinanzministerium (BMF). Sie wurde bereits am 22. Dezember 2016 durch das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (Kassengesetz) eingeführt und tritt voraussichtlich am 1. Januar 2020 in Kraft. Ziel ist es, Manipulationen der Kassensoftware zu verhindern und somit die Möglichkeiten der Steuerhinterziehung einzudämmen. Um dieses zu gewährleisten, müssen alle elektronischen Kassensysteme in Zukunft eine technische Sicherheitseinrichtung (TSE) vorweisen, die vom BSI zertifiziert ist. Dank der TSE, die die Daten unmittelbar vom Kassensystem gesendet bekommt, kann das Finanzamt mit einer Software Änderungen und Lücken und somit eine mögliche Manipulation der Aufzeichnungen feststellen. Ähnliche Regelungen gibt es bereits in nahezu allen EU-Ländern. So gilt beispielsweise in Österreich die Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) bereits seit 2017. Die GoBD, die die Unveränderbarkeit von Transaktionen in Deutschland regelt, gilt übrigens weiterhin.
3Was ändert sich ab dem 01. Januar 2020?

1. Einführung einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE)

Kassensysteme müssen ab dem 1. Januar 2020 über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen, mit der die Aufzeichnungen des Kassensystems gesichert werden. Diese Sicherheitseinrichtung muss vom BSI zertifiziert sein und über:
- Sicherheitsmodul: Mit dem Sicherheitsmodul werden alle getätigten Kasseneingaben und damit auch Fehler und Stornos protokolliert.
- Speichermedium: Auf dem Speichermedium werden die Einzelaufzeichnungen für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gespeichert.
- Digitale Schnittstelle: Die einheitliche digitale Schnittstelle soll eine reibungslose, sichere und manipulationsfreie Datenübertragung an das Finanzamt für Prüfungszwecke gewährleisten.

2. Kassennachschau

Das Finanzamt kann bereits seit dem 1. Januar 2018 Kassenkontrollen durchführen, ohne diese vorher anzukündigen.
Weitere Informationen und Tipps zur Kassennachschau finden Sie auf unserem Blog:
Kassennachschau in der Gastronomie entspannt bestehen >

3. Belegausgabepflicht

Zu allen Geschäftsvorfälle muss ein Beleg ausgestellt und ausgehändigt werden, entweder in Papierform oder digitaler Form. Ob der Kunde diesen Bon dann mitnimmt, bleibt ihm überlassen. Durch die Belegpflicht sollen nachträgliche Stornierungen eingedämmt werden.

4. Kassenmeldepflicht

Alle elektronischen Kassen müssen spätestens zum 31. Januar 2020 beim zuständigen Finanzamt gemeldet werden. Dabei ist sowohl die Art als auch die Anzahl der Kassen meldepflichtig. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, macht sich strafbar.
4Was verbirgt sich hinter der Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE)?
Das Sicherheitsmodul stellt die Basis der Sicherungseinrichtung dar. Sie erstellt für jeden Kassenvorgang eine digitale Signatur und speichert diese verschlüsselt ab. Da ausnahmslos jeder Vorgang signiert wird, können Änderungen, Lücken und somit eine mögliche Manipulation der Aufzeichnungen leichter festgestellt werden. Selbstverständlich sind auch weiterhin Stornierungen möglich, diese werden aber wie alle anderen Vorgänge auch lückenlos protokolliert.
Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen einer Hardware- und einer Cloud-TSE.
5Wie sieht die Umsetzung in der Praxis aus?
Bei der Umsetzung in der Praxis herrscht bei vielen Gastronomen immer noch große Unsicherheit. Unser Ziel bei gastronovi ist natürlich, dass wir dem Gastronomen die Umsetzung so einfach wie möglich machen möchten. Grundsätzlich hat der Gastronom die Wahl zwischen einer Hardware- und einer Cloud-TSE. Für die meisten Gastronomie-Betriebe empfiehlt sich jedoch unserer Meinung nach eine Cloud-TSE, denn hier benötigt der Gastronom keine zusätzliche Hardware und die Aktivierung kann per Mausklick geschehen - den Rest übernimmt gastronovi.

Ein weiterer Bereich, der Erklärungsbedarf erfordert, ist die Belegausgabepflicht. Wir empfehlen, dass Gastronomen ihr Servicepersonal dahingehend schulen, dass sie verpflichtet sind, jeden Gast zu fragen, ob dieser einen Beleg haben möchte. Für einige Konzepte wie zum Beispiel Foodtrucks besteht ggfs. die Möglichkeit, sich von der Belegausgabepflicht befreien zu lassen.
6Verfügt das gastronovi Kassensystem über eine TSE-Lösung?
Nach § 146a AO in Verbindung mit der Kassensicherungsverordnung sind ab dem 01.01.2020 grundsätzlich jedes elektronische Aufzeichnungssystem sowie die damit zu führenden digitalen Aufzeichnungen durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung zu schützen. Derzeit arbeiten wir gemeinsam mit unseren technischen Partnern an einer durch das BSI zertifizierten Cloud-TSE-Lösung.

Bereits heute unterstützen wir die Hardware-TSE-Lösung der Firma EPSON auf Basis des OT-UH30 Moduls. Diese ist jedoch nur für einige Druckermodelle erhältlich und erfordert eine Hardware-Aufrüstung. Für eine möglichst unkomplizierte TSE-Integration ohne Eingriff in Ihre bestehende Infrastruktur, setzen wir als Anbieter einer Cloud-Software ebenso auf eine Cloud-TSE.

Die Bereitstellung der Cloud-TSE ist uns jedoch im Hinblick darauf, dass wesentliche technische Vorgaben erst spät zur Verfügung standen und die Zertifizierung durch das BSI erfolgen muss, aktuell noch nicht möglich. Das ist für Sie deshalb nicht kritisch, weil die obersten Finanzbehörden der Länder eine übereinstimmende Nichtbeanstandungsregelung bis zum 30.09.2020 veröffentlicht haben (GZ IV A 4 -S 0319/19/10002 :001 DOK 2019/0891800). Die Cloud-TSE von fiskaly befindet sich zusammen mit vielen anderen TSE-Lösungen bereits seit mehreren Monaten im Zertifizierungsprozess des BSI (Zertifizierungsnummer BSI-DSZ-CC-1130 /- 1153). Wir stehen in engem Kontakt mit fiskaly und rechnen mit einer Zertifizierung der fiskaly Cloud-TSE zu Ende September 2020. Da wir auf die Bearbeitungsgeschwindigkeit des BSI und der Zertifizierungsstellen angewiesen sind, können wir Sie an dieser Stelle nur um Geduld bitten. (Stand: 11. September 2020)

Buchen und nutzen Sie schon heute die im Zertifizierungsprozess befindliche Cloud-TSE von fiskaly. Sobald fiskaly die Zertifizierung durch das BSI erhält, ist auch Ihr System automatisch finanzamtkonform und Sie müssen nichts weiter erledigen.

Sollte fiskaly bis zum 30.09.2020 nicht zertifiziert sein, können Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt eine Fristverlängerung beantragen.
In allen Bundesländern, in denen die Nichtbeanstandungsfrist verlängert wurde, haben Sie mit der Buchung der im Zertifizierungsprozess befindlichen TSE die Auflagen bereits erfüllt.

Auf dieser Seite des BSI können Sie alle in der Zertifizierung befindlichen TSE sehen.
7Worauf muss der Gastronom achten, wenn er bereits eine Kasse bzw. Kassensystem besitzt?
Alle digitalen Registrierkassen sowie Systeme zur Sicherung, Aufzeichnung und Abrechnung müssen spätestens zum 30.09.2020 über eine technische Sicherheitseinrichtung verfügen. Die bestehenden Kassensysteme müssen also entweder aufgerüstet oder ersetzt werden. Spätestens jetzt muss sich der Gastronom mit seiner Kasse auseinandersetzen. Nicht nachrüstbare Kassen dürfen übergangsweise bis 2022 weiter genutzt werden.
8Muss ich mein Kassensystem beim Finanzamt anmelden?
Alle elektronischen Kassen müssen über eine Seriennummer verfügen, diese muss laut Verordnung spätestens dann beim zuständigen Finanzamt gemeldet werden, wenn die Kasse in Betrieb genommen wird. Dabei ist sowohl die Art als auch die Anzahl der Kassen meldepflichtig. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, macht sich strafbar. Sollte eine Kasse außer Betrieb genommen werden, ist dies ebenfalls dem Finanzamt zu melden. Im neuesten Schreiben des BMF wird allerdings darauf verwiesen, dass die Finanzbehörden an einer elektronischen Möglichkeit zur Meldung der Kasse arbeiten und solange diese Möglichkeit nicht besteht, von einer Meldung abzusehen ist.
9Was muss ich tun, wenn meine TSE ausfällt?
Sollte die TSE ausfallen, müssen die Ausfallzeiten und der Grund des Ausfalles vom Gastronomen dokumentiert werden. Der Gastronom ist verpflichtet, das Problem unverzüglich zu beheben. Zu beachten ist außerdem, dass die Belegausgabepflicht § 146a Avs. 2AO nur entfällt, wenn das Aufzeichnungssystem ganz ausfällt.

Doch auch im Falle eines TSE-Ausfalls kann der Gastronom normal und konform weiterarbeiten. In der Praxis bedeutet dies bei der Nutzung der Cloud-TSE-Lösung: Sollte die Cloud-TSE einmal nicht erreichbar sein, wird dies zuverlässig von gastronovi dokumentiert. Bei jedem Vorgang wird erneut geprüft, ob die TSE wieder erreichbar ist. Wenn dem so ist, wird ab diesem Zeitpunkt wieder normal weiter signiert. Auch hier muss der Gastronom keine zusätzliche Arbeit investieren.

Falls die Hardware-TSE ausfallen sollte, muss der Gastronom prüfen, ob der entsprechende Drucker oder das TSE-Modul ggf. defekt oder nicht richtig angeschlossen ist, und dann umgehend Maßnahmen ergreifen, um die Störfaktoren zu beheben.
10Welche Auswirkung hat die neue Verordnung auf die Kassen-Nachschau?
Das Finanzamt kann bereits seit dem 1. Januar 2018 Kassenkontrollen durchführen, ohne diese vorher anzukündigen. Daher ist für den Gastronomen eine nachvollziehbare und lückenlose Dokumentation aller Vorgänge von elementarer Bedeutung. Die Software von gastronovi hilft, die Daten unkompliziert und übersichtlich bereitzustellen.
11Gibt es auch Ausnahmen?
Stichtag für die Kassensicherungsverordung ist der 1. Januar 2020. Allerdings wurde eine Übergangsfrist bzw. eine Nichtbeanstandungsregelung bis zum 30.09.2020 beschlossen.

Eine Schonfrist wurde zudem für diejenigen Kassensysteme angekündigt, die nach dem 25. November 2010 und vor dem 1. Januar 2020 angeschafft wurden und bei denen die Umsetzung der neuen Richtlinien aus baulichen oder technischen Möglichkeiten nicht vorgenommen werden können. Diese Kasse kann noch bis zum 1. Januar 2023 genutzt werden, die Unmöglichkeit der Umsetzung muss aber nachgewiesen sein, und zudem muss die Verfahrensdokumentation beigefügt werden. Alle anderen digitalen Kassen müssen die neue Verordnung fristgerecht umsetzen.
12Wird die Nichtbeanstandungsregelung aufgrund der Corona-Pandemie verlängert?
Nach aktueller Rechtslage gilt weiterhin der Stichtag 01.10.2020. Bis zu diesem Datum müssen Sie Ihr Kassensystem mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung ausstatten.

Alle Bundesländer bis auf Bremen (Stand 11.09.2020) haben die Nichtbeanstandungsregelung bis zum 31.03.2021 unter Auflage verlängert.
Dennoch müssen Betriebe nachweisen, dass sie bis spätestens 30. September 2020 – also dem offiziellen Ende der Nichtbeanstandungsfrist – einen Kassenfachhändler, Kassenhersteller oder einen anderen Dienstleister im Kassenbereich mit dem fristgerechten Einbau oder der Einbindung einer TSE beauftragt haben.
In allen Bundesländern, in denen die Nichtbeanstandungsfrist verlängert wurde, haben Sie mit der Buchung einer im Zertifizierungsprozess befindlichen TSE die Auflagen bereits erfüllt.
13Was kostet mich die TSE-Lösung?
Für eine möglichst unkomplizierte TSE-Integration ohne Eingriff in Ihre bestehende Infrastruktur setzen wir als Anbieter einer Cloud-Software auf die Cloud-TSE von fiskaly.
Die Cloud-TSE von fiskaly befindet sich zusammen mit vielen anderen TSE-Lösungen bereits seit mehreren Monaten im Zertifizierungsprozess des BSI (Zertifizierungsnummer BSI-DSZ-CC-1130 /- 1153). Wir stehen in engem Kontakt mit fiskaly und rechnen mit einer Zertifizierung der fiskaly Cloud-TSE zu Ende September 2020. Da wir auf die Bearbeitungsgeschwindigkeit des BSI und der Zertifizierungsstellen angewiesen sind, können wir Sie an dieser Stelle nur um Geduld bitten.

Dennoch können Sie die in Zertifizierung befindliche Cloud-TSE bereits bequem direkt in der Software über gastronovi Office aktivieren – und damit die Auflagen im Rahmen der KassenSichV erfüllen. Sie haben dabei die Wahl zwischen einer monatlichen (ab 9€/mtl.) oder jährlichen Lizenz (ab 90€/jährl.). Darin enthalten sind 10.000 Transaktionen pro Monat – sind diese verbraucht, werden automatisch 10.000 zusätzlich Transaktionen nachgebucht (max. 4x/Monat zu je 9€).

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Stand: September 2020
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